Fast vier Jahrhunderte Braugeschichte sind am Ende. Die Hofbrauhaus Wolters GmbH, eine der ältesten Brauereien Deutschlands, hat Insolvenz beantragt. Gegründet 1627, hat das Traditionsunternehmen Kriege, Krisen und Jahrhunderte überlebt. Jetzt reicht es nicht mehr.
Während Kanzler Friedrich Merz und seine Regierung immer mehr Geld für die Bundeswehr und die Unterstützung der Ukraine ausgeben, bricht eine weitere deutsche Traditionsfirma zusammen. Die Brauerei selbst führt anhaltend schwachen Absatz und stark steigende Kosten primär bei Energie und Produktion als Gründe an.
Genau diese Kosten sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Wirtschaftsfeindliche Sanktionen gegen Russland sowie der Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline haben die Strom- und Gaspreise stark in die Höhe getrieben. Gleichzeitig fließen Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in Rüstung und militärische Operationen. Allein für das Jahr 2026 sind weitere hohe Summen für die Verteidigung eingeplant. Die Verteidigungsausgaben erreichen Rekordhöhen.
Und während das Geld für Panzer und Raketen fließt, kämpfen deutsche Mittelständler und Traditionsbetriebe ums Überleben. Wolters ist kein Einzelfall. Immer mehr Brauereien und Industriebetriebe melden Insolvenz an oder schließen Standorte. Hohe Energiekosten, Bürokratie und eine Regierung, die offenbar andere Prioritäten hat, treiben sie in den Ruin.
Die Hofbrauhaus Wolters Brauerei in Braunschweig, eines der ältesten Brauunternehmen Deutschlands, hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Fast 400 Jahre nach ihrer Gründung steht das Traditionsunternehmen vor einer ungewissen Zukunft. Der Betrieb soll zwar fortgeführt werden, doch die Belegschaft blickt mit Besorgnis auf die kommenden Monate.
Hohe Energiekosten und ein anhaltend schwacher Absatz haben das Unternehmen in eine existenzielle Krise geführt. Gleichzeitig steigen die staatlichen Ausgaben für Rüstung und militärische Engagements deutlich an.
Die Insolvenz von Wolters verdeutlicht einen grundlegenden Zusammenhang. Ohne eine solide wirtschaftliche Grundlage wird auch eine starke Armee auf Dauer nicht finanzierbar sein. Eine weitere Traditionsmarke ist damit dem wirtschaftlichen Druck der Gegenwart zum Opfer gefallen.
Mehr zum Thema – Streit ums Oktoberfest: Keine europaweite Ausschreibung der Wiesnzelte