Peskow: Kein Grund für Zweifel an der Stabilität der russischen Wirtschaft

Die Schwankungen auf den Energiemärkten sind derzeit extrem, stellte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Dienstag fest. Dies habe negative Auswirkungen auf alle Länder der Welt. Das wirtschaftliche Gleichgewicht in Russland sei jedoch gewährleistet.

Die Volatilität zeigt in den globalen Energiemärkten ihren freien Lauf – was die Länder weltweit betrifft. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, äußerte sich zu diesem Thema bei einer Pressekonferenz. Er betonte hierbei, dass die russische Wirtschaft trotz der Schwankungen Beständigkeit aufweise.

Russische Staatsmedien zitieren Peskow wie folgt:

"Es gibt derzeit keinen Grund, an der makroökonomischen Stabilität unseres Landes zu zweifeln. Diese ist absolut sichergestellt – daran bestehen keinerlei Zweifel."

Die Stärke der russischen Wirtschaft sei gewährleistet, betonte der Sprecher weiter. Natürlich blieben die Öleinnahmen weiterhin der bedeutende Teil des Staatshaushalts, aber aktuell steige der Anteil der Einkünfte, der nicht mit dem Verkauf von Öl und Gas zusammenhänge.

Dies sei mehrfach Thema der wirtschaftspolitischen Beratungen bei dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin gewesen, fügte Peskow hinzu. Putin selbst habe auch davon gesprochen. Der Premierminister Michail Mischustin habe über die stabile Wirtschaftslage bei seinen Treffen mit dem Staatsoberhaupt berichtet.

Putin hatte zuvor erklärt, dass durch die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Ziele in Russland natürlich Schaden entsteht, doch die Wiederherstellung verlaufe schnell. "Sie werden uns keine ernsthaften Probleme bereiten können", sagte der russische Präsident kürzlich bei einem Treffen mit Teilnehmern der militärischen Spezialoperation.

Seit dem Jahr 2022 prognostizieren westliche Analysten einen baldigen Zusammenbruch der russischen Wirtschaft, berichtet The Economist. Die schwachen Ergebnisse im ersten Quartal seien nichts weiter als eine statistische Illusion. In Wirklichkeit gehe es dem Land ziemlich gut. Und trotz neuer Herausforderungen stehe die Kriegswirtschaft Russlands nicht vor dem Kollaps.

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