Der mit Gasöl vermischte Flussschlamm an der Fundstelle wirkte laut Angaben der Behörden wie ein Konservierungsmittel. Selbst nach über 80 Jahren sind beide Erkennungsmarken noch klar lesbar. Da sie vollständig erhalten sind, ist davon auszugehen, dass die Soldaten damals nicht offiziell registriert wurden und ihre Angehörigen nie eine Todesnachricht erhielten. Normalerweise wurde im Todesfall eine Hälfte der Marke an die Wehrmachtsauskunftstelle geschickt, während die andere beim Soldaten verblieb. Der Volksbund leitet nun das Verfahren zur Identifizierung der Toten und zur Benachrichtigung der Angehörigen ein.
In der Umgebung des Motorrads wurden zudem zahlreiche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und gesichert. Darunter befanden sich mehrere deutsche Panzerabwehrminen vom Typ Tellermine 35 sowie verschiedene Handgranaten.
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