Tusk am Jahrestag des deutschen Überfalls: Russland steht als "das Böse" der "freien Welt" gegenüber

Anlässlich des Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen 1939 hat der polnische Regierungschef Donald Tusk am Dienstag im polnischen Gdańsk seine Sicht auf die aktuelle Sicherheitslage im Westen dargelegt.

"Ja, in Kürze werden wir erfahren, dass russische Dienste die Drohnenprovokation in Leipzig organisiert haben", versicherte Tusk. Direkt im Anschluss erklärte der ehemalige EU-Ratspräsident (2014 bis 2019) zudem, dass "alle Nationen und alle Staats- und Regierungschefs der freien Welt vielleicht begreifen, dass angesichts des Bösen niemand allein gelassen werden darf."

Da "Russland der Aggressor" sei, müsse sich laut Tusk "der gesamte Westen verantworten und sagen, dass das Schicksal der Ukraine in naher Zukunft auch unser Schicksal ist."

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