
Teheran empfängt hochrangige Vertreter aus Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei

Ali Bagheri, der stellvertretende Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, informierte laut der Agentur Irna darüber, dass zu Wochenbeginn hochrangige Verteidigungsvertreter der sogenannten "Mekka-Verteidigungsallianz" zu Gesprächen über die regionale Sicherheit nach Teheran reisen werden.

Bagheri erklärte gegenüber dem staatlichen Sender IRIB, dass demnach der saudische Verteidigungsminister Khalid bin Salman Al Saud, der pakistanische Militärbefehlshaber Feldmarschall Asim Munir und der türkische Geheimdienstchef Ibrahim Kalin zu den Konsultationen mit dem Chef des Nationalen Sicherheitsrates Irans, Mohsen Rezaei, erwartet werden.
Das Treffen erfolgt nach den jüngsten Gesprächen des pakistanischen Generals Asim Munir in der Vorwoche in Teheran, wo er unter anderem den hochrangigen Militär Mohammad Bagheri traf. Bei einem weiteren Treffen des pakistanischen Armeekommandanten mit dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, Mohsen Rezai, wurde erstmalig angedeutet, dass hochrangige Vertreter aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan beschlossen hätten, nach Teheran zu reisen und eine gemeinsame Sitzung abzuhalten.
Zweck des hochrangigen Zusammentreffens sei laut Irna-Meldung die Beratung "mit Generalmajor Mohsen Rezaei über die regionale Sicherheit".
Bagherie gab im iranischen Staatsfernsehen zu Protokoll:
"Das Verteidigungsmodell der Islamischen Republik Iran, das auf internen und einheimischen Kapazitäten basiert, hat sich zu einem erfolgreichen Modell für den Aufbau der nationalen Sicherheit entwickelt."
Die strategische Politik Irans bestehe darin, so der stellvertretende Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, die Sicherheit durch die angrenzenden Länder der Region "zu gewährleisten und jeglicher ausländischen Einmischung und Einflussnahme unter Führung der amerikanischen und israelischen Regierungen entgegenzutreten", so der Wortlaut der Erklärung.
Laut den iranischen Staatsmedien wurde dabei noch nicht angegeben, wann das Treffen in der Hauptstadt stattfinden soll, wobei die Nachrichtenagentur Reuters "unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen" berichtete, dass die Konsultationen gleich zu Wochenbeginn geplant seien.
Das Treffen wäre der erste Kontakt auf hoher Ebene zwischen Iran und den Mitgliedern des aus drei Staaten bestehenden "Mekka-Verteidigungspakts", seit Saudi-Arabien zunehmend forcierten Angriffen der seitens Iran unterstützten Huthis aus dem Jemen ausgesetzt ist.
Bagheri bezeichnete laut Irna-Meldung das militärische Agieren Israels "auf jeglicher Ebene in Westasien als schädlich für die Sicherheit und Stabilität der Staaten der Region".
Alle drei an dem Treffen teilnehmenden Länder könnten laut Wahrnehmung Teherans gemeinsam mit Iran "einen wirksamen Schritt zur Schaffung endogener Sicherheit erzielen", dies bezogen auf eine kooperative Zusammenarbeit in der Region und den Verzicht auf externe Einflüsse und Forderungen seitens Washingtons.
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