Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

15.06.2026 10:04 Uhr
10:04 Uhr
Russlands Verteidigungsministerium: Rakete für Patriot-System trifft das Kiewer Höhlenkloster
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Komplex des Kiewer Höhlenklosters durch eine Rakete eines US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketensystems beschädigt. Dies teilte die Behörde am Montag mit. In der Erklärung hieß es:
"Eine mögliche Ursache für die Fehlfunktion dieses Systems könnte darin liegen, dass westliche Länder dem Kiewer Regime abgelaufene Raketen geliefert haben."
09:29 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Verletzte und Sachschäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 50 Orte in zwölf Bezirken getroffen. Der Gegner hat sieben Geschosse abgefeuert und 148 Drohnen eingesetzt, von denen 96 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.
Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, 30 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt, drei Betriebe sowie 32 Fahrzeuge.
08:54 Uhr
Tote und Verletzte bei Drohnenangriff auf Gebiet Tula
Nach Angaben von Dmitri Miljajew, dem Gouverneur des Gebiets Tula, kamen drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenattacken ums Leben.
"Heute Nacht war ein Wohngebiet im Bezirk Tula einem Drohnenangriff ausgesetzt. Nach vorläufigen Angaben kamen leider drei Personen ums Leben. Weitere drei, darunter ein einjähriges Kind, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt."
Mehrere Privathäuser kamen zu Schaden, so Miljajew. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. In der Nacht haben die Luftabwehrkräfte insgesamt 16 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen.
08:16 Uhr
Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die russischen Truppen haben einen Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mitteilte.
"Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt."
Getroffen wurden Objekte des Verteidigungsindustriekomplexes in den Städten Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk sowie Militärflugplätze und Territoriale Zentren für Rekrutierung.
07:21 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 120 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 123 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
14.06.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Konstantinowka: Russische Streitkräfte kontrollieren Versorgungsroute der ukrainischen Truppen
Dank der Befreiung der Ortschaften Chimik und Roskoschnoje haben die russischen Streitkräfte die Kontrolle über die Hauptversorgungsroute der ukrainischen Truppen in Konstantinowka (DVR) erlangt. Dies teilte der Chef der DVR, Denis Puschilin, mit. Puschilin merkte zudem an, dass die Befreiung dieser Ortschaften die Möglichkeit eröffnet, die "Enklave" im Gebiet der Ortschaft Stenki endgültig abzuschneiden und den Gegner nach Ischewka sowie nach Alesjewo-Druschkowka zurückzudrängen. Er erklärte:
"In Richtung Konstantinowka haben russische Truppen die Ortschaft Chimik – auch bekannt als Molotscharka – und Roskoschnoje befreit. Mit der Befreiung haben die Einheiten der Südlichen Truppengruppe die Umzingelung von Konstantinowka von den Flanken her verstärkt sowie die Kontrolle über die Strecke Druschkowka – Konstantinowka, die die Hauptversorgungsroute des Feindes in der Stadt darstellt."
20:38 Uhr
Russische Artilleriesoldaten zerstören Ziele in Konstantinowka in der DVR (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie wichtige Ziele in Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dabei seien zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten, die in Wohnvierteln der Stadt eingerichtet wurden, durch präzise Treffer eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
20:17 Uhr
Bericht: Die EU hat keine Strategie für Überleben der Ukraine nach Ende des Konflikts
Der Westen konzentriere sich zu sehr auf Russland und spreche kaum darüber, was von der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen übrig bleiben werde, schreibt ein Kolumnist des Portals The European Conservative. Kiew wird einen sehr hohen Preis zahlen müssen, um die Verluste auszugleichen, die Überreste der Wirtschaft zu erhalten und das Überleben des Landes zu sichern. Unter anderem schreibt er:
"Die europäischen Staats- und Regierungschefs hoffen, dass die Ukraine sich durchsetzen wird. Aber Hoffnung ist noch keine Strategie. Eine Strategie erfordert eine ehrliche Einschätzung der Verluste, Stärken und Schwächen aller Konfliktparteien. Heute wird viel zu viel darüber gesprochen, wie viele Russen auf dem Schlachtfeld sterben, und viel zu wenig darüber, was von der Ukraine übrig bleiben wird, wenn das Blutvergießen endlich ein Ende findet."
19:57 Uhr
Finnischer Politiker: Finnland soll Selenskij zur Einstellung der Angriffe auf Russland auffordern

Archivbild: Folgen eines Drohnenangriffs im Gebiet MoskauRIA Nowosti / Sputnik Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge des finnischen Politikers Armando Mema, Mitglied der Partei "Allianz der Freiheit", berichtet, hat dieser den Vorschlag von Wladimir Selenskij, Experten für den Schutz vor Drohnenbedrohungen in europäische Länder zu entsenden, scharf verurteilt. In den sozialen Netzwerken schrieb der Politiker:
"Kiew wird Drohnen-Experten in eine Reihe europäischer Länder, darunter Finnland, entsenden, um Unterstützung im Zusammenhang mit neuen Drohnenangriffen zu leisten, die die Ukraine auf russischem Territorium plant. Das ist Wahnsinn! Finnland wird immer stärker in diesen Konflikt hineingezogen. Anstatt Selenskij aufzufordern, solche Angriffe einzustellen, erlaubt die Regierung von Orpo ukrainischen Soldaten, direkt vom finnischen Territorium aus zu operieren. Wie lange wird es dauern, bis Russland solche Angriffe nicht mehr hinnehmen wird?"
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

