International

Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Kämpfer: Lage an der Front ist anhaltend günstig

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Kämpfer: Lage an der Front ist anhaltend günstigQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 31.10.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:58 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod gemeldet

    Die ukrainischen Einheiten haben am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in sieben Gemeindebezirken mit FPV-Drohnen angegriffen. Dies gibt der Krisenstab des russischen Gebiets Belgorod bekannt. Dabei habe eine Zivilistin Splitterwunden erlitten.  

    Ferner meldet der Krisenstab zahlreiche Sachschäden. Wie es heißt, wurden bei den Drohnenattacken ein Betrieb, eine Infrastruktureinrichtung, zwei Wohngebäude, sieben Eigenheime, zehn zivile Fahrzeuge beschädigt. Ein Auto brannte aus.

  • 19:42 Uhr

    Stubb nennt Gründe für seinen Anruf bei Putin

    Der finnische Präsident Alexander Stubb muss die Gründe für seinen Anruf bei Wladimir Putin erklären. Wie das finnische Portal Rulehti.fi berichtet, bot sich laut Stubb zum ersten Mal die Gelegenheit, Moskau eine Botschaft aus Kiew direkt zu übermitteln – da der Anruf auf Initiative der Ukraine erfolgte. Stubb betont:

    "Erstens war es das erste Mal, dass ich als Präsident der Republik mit Präsident Putin gesprochen habe. Zweitens erhielten wir zum ersten Mal direkte Informationen darüber, wie der russische Präsident die Lage im Krieg einschätzt."

  • 19:26 Uhr

    Gezielte Drohnenangriffe auf Anlagen ukrainischer Einheiten in der Volksrepublik Donezk (Video) 

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte, die als Teil der Marine-Infanterie in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, setzen Ziele zu Land und in der Luft präzise außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf seinem Telegram-Kanal.

  • 19:09 Uhr

    Neue Russland-Sanktionen? Trump: "Dumme Menschen" wollten Freilassung gefährden

    US-Präsident Donald Trump hat diejenigen, die während der Verhandlungen über die Freilassung von Stephen Hubbard neue Restriktionen gegen Moskau forderten, "dumme Menschen" genannt. Bei einem Treffen mit dem wegen Söldnertums verurteilten US-Bürger im Oval Office am Freitag betonte Trump, solche Forderungen hätten die Diplomatie blockiert.

    Hubbards Freilassung erfolgte nach Gesprächen zwischen Trumps Sonderbotschafter Steve Witkoff und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sankt Petersburg.

    Zur Veranschaulichung erklärte er: "Während ich für Sie verhandelt habe, gab es Leute, die das von mir wollten. Ich spreche mit Präsident Putin und sage: 'Ich möchte Hubbard zurückbekommen [...] Und übrigens: Wir verhängen gerade Sanktionen gegen Sie.' Können Sie sich das vorstellen? Dann wären Sie wohl kaum zurückgekommen." In Russland lache man zudem über diese Sanktionen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:59 Uhr

    Russisches Militär nimmt weitere gegnerische Seeschiffe ins Visier

    Russlands Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Drohnenangriffe auf die Schiffe fortgesetzt, die von Kiew für die Beförderung von Militärgütern eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen. Laut der Behörde in Moskau wurde infolgedessen 37 Kilometer südlich von Odessa auf See ein Frachtschiff zerstört.

  • 18:38 Uhr

    Kursk: Hochgeschwindigkeitsdrohne in der Nähe einer gesicherten Anlage abgeschossen

    Eine Hochgeschwindigkeitsdrohne der ukrainischen Streitkräfte wurde in der Nähe einer gesicherten Anlage bei Kursk abgeschossen. Dies berichtet die Agentur Regnum unter Berufung auf den Leiter des Luftüberwachungspostens der Freiwilligeneinheit "Bars-Kursk". Nach Angaben des Militärangehörigen flog die Düsendrohne relativ schnell. Er merkte an:

    "Eineinhalb Kilometer vom geschützten Objekt entfernt ist es uns gelungen, eine Düsendrohne abzuschießen. Den Typ konnten wir nicht feststellen."

  • 18:16 Uhr

    Kämpfer: Ukrainische Truppen setzen auf neue Taktik bei Drohnenangriffen

    Ukrainische Militärs hängen Drohnen an Stromleitungen entlang der Straßen auf, berichtete ein Militärangehöriger des Truppenverbands West mit dem Rufzeichen "Sofon". Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS sagte er:

    "Ja, das ist eine neue Taktik […] Sie hängen an den Leitungen und warten auf ein Ziel. Oft sind das Lastwagen, aber mittlerweile jagen sie auch mobile Feuergruppen. Die Drohnen werden automatisch aktiviert, sobald sie ein Ziel entdecken."

  • 17:57 Uhr

    Spectator: Für die Ukraine ist es sinnlos, die Kampfhandlungen fortzusetzen

    Für die Ukraine ist es sinnlos, die Kampfhandlungen fortzusetzen, schreibt das Magazin Spectator. Kiew fehlten die personellen Ressourcen, um den Krieg fortzusetzen, und bald werde niemand mehr da sein, der weitere Kampfhandlungen finanzieren könne. Früher oder später werde die Ukraine Zugeständnisse machen müssen, bemerkt der Autor des Artikels. Er stellt fest:

    "Trump stellt lediglich das Offensichtliche fest: Der Konflikt in der Ukraine ist in eine Sackgasse geraten, und je früher es gelingt, ihn zu beenden, desto besser, solange Selenskij noch Geld und Menschen zur Verfügung stehen. Russland hat nicht gesiegt. Die Ukraine hat nicht verloren […] Es ist Zeit für Verhandlungen. Ja, Trump hat Bidens Versprechen, die Ukraine in eine 'möglichst starke Position' zu bringen, völlig gebrochen, und Europa hat Kiew im Stich gelassen, indem es weiterhin großzügig zur russischen Kriegskasse beiträgt. Es bleibt noch zu klären, inwieweit Putin an einer Beendigung der Kampfhandlungen interessiert ist. Doch die schmerzhafte, wenn auch notwendige Suche nach einem Kompromiss steht kurz bevor."

  • 17:43 Uhr

    Artillerieangriffe auf Stellungen der ukrainischen Armee im Raum Dnjepropetrowsk (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Sie zerstörten laut der Behörde gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk mit Haubitzen vom Typ 2S1 Gwosdika.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.