Liveticker Ukraine-Krieg: US-Außenminister Rubio plädiert für begrenzte Waffenruhe im Schwarzen Meer

1.11.2026 07:35 Uhr
07:35 Uhr
Waffenruhe in Aljoschki: Humanitäre Hilfe trotz Ukraine-Krieg

Unter US-Koordination und in Zusammenarbeit mit den Menschenrechtsbeauftragten Russlands und der Ukraine konnten Zivilisten aus dem Gebiet um die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson freiwillig evakuiert und Hilfsgüter verteilt werden. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa dankte insbesondere der amerikanischen First Lady Melania Trump für ihre Vermittlungsrolle. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow kamen bei vorbereitenden Minenräumarbeiten zwei Menschen ums Leben.
Auch der deutsche Politblogger Thomas Röper begleitete die humanitäre Mission vor Ort. Er dokumentierte die Evakuierung der Einwohner, darunter auch bettlägerige Patienten, sowie die Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und weiteren Hilfsgütern an die zurückgebliebene Bevölkerung.
Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
07:01 Uhr
US-Außenminister Rubio plädiert für begrenzte Waffenruhe im Schwarzen Meer

SymbolbildSercan Ozkurnazli / AP US-Außenminister Marco Rubio hat bei einer Pressekonferenz das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Ukraine-Krieg festgestellt. Ihm zufolge prüften die USA entsprechende Vorschläge Indiens und der Türkei, um ungehinderte Energie- und Getreidelieferungen durch Russland und die Ukraine zu gewährleisten. Vor allem sollten Getreidelieferungen wieder in Gang kommen, betonte der US-Chefdiplomat.
Mit Blick auf Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer und Gefahren für den Handel sagte Rubio:
"Dies bedroht die weltweite Ernährungs- und zum Teil auch die Energiesicherheit."
Eine Waffenruhe im Schwarzen Meer löse zwar nicht den Krieg, "aber zumindest einen bestimmten Aspekt davon", hieß es.
Am selben Tag äußerte sich auch der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan zum Thema. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij bezeichnete der Politiker die Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer als inakzeptabel. Dies sei unabhängig davon, wer diese Angriffe verübe, sagte Erdoğan. Er werde die Gespräche über dieses Thema mit allen Seiten fortsetzen.
31.10.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:58 Uhr
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod gemeldet
Die ukrainischen Einheiten haben am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in sieben Gemeindebezirken mit FPV-Drohnen angegriffen. Dies gibt der Krisenstab des russischen Gebiets Belgorod bekannt. Dabei habe eine Zivilistin Splitterwunden erlitten.
Ferner meldet der Krisenstab zahlreiche Sachschäden. Wie es heißt, wurden bei den Drohnenattacken ein Betrieb, eine Infrastruktureinrichtung, zwei Wohngebäude, sieben Eigenheime, zehn zivile Fahrzeuge beschädigt. Ein Auto brannte aus.
19:42 Uhr
Stubb nennt Gründe für seinen Anruf bei Putin
Der finnische Präsident Alexander Stubb muss die Gründe für seinen Anruf bei Wladimir Putin erklären. Wie das finnische Portal Rulehti.fi berichtet, bot sich laut Stubb zum ersten Mal die Gelegenheit, Moskau eine Botschaft aus Kiew direkt zu übermitteln – da der Anruf auf Initiative der Ukraine erfolgte. Stubb betont:
"Erstens war es das erste Mal, dass ich als Präsident der Republik mit Präsident Putin gesprochen habe. Zweitens erhielten wir zum ersten Mal direkte Informationen darüber, wie der russische Präsident die Lage im Krieg einschätzt."
19:26 Uhr
Gezielte Drohnenangriffe auf Anlagen ukrainischer Einheiten in der Volksrepublik Donezk (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte, die als Teil der Marine-Infanterie in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, setzen Ziele zu Land und in der Luft präzise außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf seinem Telegram-Kanal.
19:09 Uhr
Neue Russland-Sanktionen? Trump: "Dumme Menschen" wollten Freilassung gefährden

US-Präsident Donald Trump hat diejenigen, die während der Verhandlungen über die Freilassung von Stephen Hubbard neue Restriktionen gegen Moskau forderten, "dumme Menschen" genannt. Bei einem Treffen mit dem wegen Söldnertums verurteilten US-Bürger im Oval Office am Freitag betonte Trump, solche Forderungen hätten die Diplomatie blockiert.
Hubbards Freilassung erfolgte nach Gesprächen zwischen Trumps Sonderbotschafter Steve Witkoff und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sankt Petersburg.
Zur Veranschaulichung erklärte er: "Während ich für Sie verhandelt habe, gab es Leute, die das von mir wollten. Ich spreche mit Präsident Putin und sage: 'Ich möchte Hubbard zurückbekommen [...] Und übrigens: Wir verhängen gerade Sanktionen gegen Sie.' Können Sie sich das vorstellen? Dann wären Sie wohl kaum zurückgekommen." In Russland lache man zudem über diese Sanktionen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
18:59 Uhr
Russisches Militär nimmt weitere gegnerische Seeschiffe ins Visier
Russlands Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Drohnenangriffe auf die Schiffe fortgesetzt, die von Kiew für die Beförderung von Militärgütern eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen. Laut der Behörde in Moskau wurde infolgedessen 37 Kilometer südlich von Odessa auf See ein Frachtschiff zerstört.
18:38 Uhr
Kursk: Hochgeschwindigkeitsdrohne in der Nähe einer gesicherten Anlage abgeschossen
Eine Hochgeschwindigkeitsdrohne der ukrainischen Streitkräfte wurde in der Nähe einer gesicherten Anlage bei Kursk abgeschossen. Dies berichtet die Agentur Regnum unter Berufung auf den Leiter des Luftüberwachungspostens der Freiwilligeneinheit "Bars-Kursk". Nach Angaben des Militärangehörigen flog die Düsendrohne relativ schnell. Er merkte an:
"Eineinhalb Kilometer vom geschützten Objekt entfernt ist es uns gelungen, eine Düsendrohne abzuschießen. Den Typ konnten wir nicht feststellen."
18:16 Uhr
Kämpfer: Ukrainische Truppen setzen auf neue Taktik bei Drohnenangriffen
Ukrainische Militärs hängen Drohnen an Stromleitungen entlang der Straßen auf, berichtete ein Militärangehöriger des Truppenverbands West mit dem Rufzeichen "Sofon". Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS sagte er:
"Ja, das ist eine neue Taktik […] Sie hängen an den Leitungen und warten auf ein Ziel. Oft sind das Lastwagen, aber mittlerweile jagen sie auch mobile Feuergruppen. Die Drohnen werden automatisch aktiviert, sobald sie ein Ziel entdecken."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


