Aufruf: Bitte schreiben Sie uns über Ihre Erfahrungen mit dem Russischen Haus!

Liebe Leserinnen und Leser,
das Russische Haus in Berlin wird auf Anweisung der Bundesregierung geschlossen. Unter dem Vorwand des Leipziger Drohnenvorfalls kündigte Berlin das Abkommen mit Russland über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren auf, das auch die Arbeit des Goethe-Instituts in Moskau ermöglicht.
1984 als Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße eröffnet, bildete das Russische Haus inmitten des Kalten Krieges als größtes sowjetisches Auslandskulturinstitut eine wichtige Brücke für Dialog und kulturellen Austausch.
Anliegen der Einrichtung war es, sowohl deutsche Besucher mit wichtigen Aspekten und Ereignissen der russischen Kultur und Wissenschaft vertraut zu machen als auch in Deutschland lebende russische Landsleute bei der Erhaltung ihrer kulturellen Identität zu unterstützen.
Millionen Menschen nutzten das Russische Haus mit seinem vielfältigen Angebot: Ein Konzertsaal und ein Kino, ein Buchladen und zahlreiche Ausstellungsräume ermöglichten ein vielfältiges Programm, das Kurse für Russisch, Ballett und Zeichnen umfasste sowie Filmvorführungen zu politischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Themen. Das Russische Haus war fest im Berliner Kulturleben verwurzelt – und eine der letzten Brücke des Austauschs zwischen beiden Ländern.
Welche Bedeutung und welche Rolle diese Brücke für viele Menschen hatte, möchten wir mit Ihrer Hilfe nachspüren. Deshalb an Sie, liebe Leserinnen und Leser, unser Aufruf:
Bitte schreiben Sie uns über Ihre Erlebnisse und Erfahrungen, die Sie im Zusammenhang mit dem Russischen Haus gemacht haben. Ganz gleich wann oder aus welchem Anlass – alle Beiträge sind herzlich willkommen.
Wir hoffen auf zahlreiche Zuschriften, so wie es bereits bei unserer Reihe "Erinnerungen an das Leben im Nachkriegsdeutschland" der Fall war, die in Russland große Aufmerksamkeit erlangt hat und auch in Buchform in deutscher und russischer Sprache erschienen ist.
Bitte senden Sie uns Ihre Erinnerungen an die E-Mail-Adresse pressertde@rttv.ru
Wichtig: Mit dem Einsenden Ihrer Geschichte stimmen Sie der Veröffentlichung auf unseren Plattformen zu (TV, Webseite, Buch usw.) – am besten schreiben Sie in der E-Mail explizit: "Ich bin mit der Veröffentlichung auf Ihren Plattformen einverstanden." Und bitte geben Sie an, ob Ihr Name und Wohnort mit veröffentlicht werden sollen.
Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!
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