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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Drei weitere Ortschaften befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Drei weitere Ortschaften befreit© VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 29.08.2026 18:36 Uhr

    18:36 Uhr

    Weiterhin Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

    Bei den ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden.

    Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine Drohne in ein Gewerbeobjekt im Kreis Belgorod ein. Dabei erlitten ein Mann und zwei Jugendliche im Alter von 13 bzw. 15 Jahren Verletzungen.

    Im Kreis Walujki wurden drei Männer durch die Explosion einer Drohne verletzt. Darüber hinaus detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses, wobei ein Mann verwundet wurde. Alle Betroffenen erhalten medizinische Hilfe.

  • 17:48 Uhr

    Wegen Angriffe im Schwarzen Meer: Ukrainischer Botschafter in Ankara einbestellt

    Das türkische Außenministerium hat den ukrainischen Botschafter in Ankara einbestellt. Laut der Nachrichtenagentur IHA besteht der Grund dafür in den Angriffen auf zwei türkische Schiffe im Schwarzen Meer.

    Der Botschafter sei über die Reaktion der Türkei auf diese Angriffe informiert und darauf hingewiesen worden, dass die Sicherheit von Menschen, Eigentum, Schifffahrt und Umwelt im Schwarzen Meer gewährleistet werden soll.

    Ukrainische Drohnen hatten die Schiffe am 26. und 27. August im Hafen von Tuapse attackiert. Nach Angaben der türkischen Seite wurden fünf Besatzungsmitglieder verletzt.

  • 17:04 Uhr

    Präsidentenberater in Kiew räumt Mangel an Abfangdrohnen ein

    Ukrainische Hersteller haben es bislang noch nicht geschafft, Düsendrohnen zur Bekämpfung russischer unbemannter Flugzeuge zu entwickeln. Dies erklärt Sergei Beskrestnow, Technologieberater des ukrainischen Präsidenten, in einem Interview mit Radio NV.

    Ihm zufolge warte Kiew seit dem Winter auf die Drohnen dieses Typs. Damals bei einem Treffen sollen viele Hersteller angekündigt haben, dass diese Drohnen bald verfügbar wären, während die Lieferfristen auf wenige Wochen geschätzt würden. Leider habe sich die Herausforderung schwieriger als erwartet erwiesen.

  • 16:28 Uhr

    Budapest unter Druck: Neue Russland-Rhetorik sorgt für Spekulationen

    Ungarns neue Regierung bezeichnet Russland in Richtlinien für die UN-Vollversammlung als Bedrohung und bekennt sich zur territorialen Integrität der Ukraine. Westliche Medien werten dies als möglichen Kurswechsel Budapests.

    Im Gespräch mit RT DE relativiert der Journalist Jan Mainka diese Einschätzung jedoch: An den entscheidenden Fragen – etwa der Energieversorgung, den Beziehungen zu Russland und der Ablehnung eigener Truppen in der Ukraine – habe sich wenig geändert. Der schärfere Ton gegenüber Moskau sei daher eher als Zugeständnis an Brüssel denn als grundlegende außenpolitische Wende zu verstehen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:48 Uhr

    Ein Toter und mehrere Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram weitere ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker wirft den ukrainischen Streitkräften vor, gezielt friedliche Ortschaften und zivile Objekte anzugreifen. In den vergangenen 24 Stunden habe der Gegner insbesondere die Siedlung Michailowka, das Verwaltungszentrum Melitopol, die Stadt Wassiljewka, den Bezirk Tokmak und die AKW-Stadt Energodar mit Drohnen attackiert.

    Der Politiker meldet ein Todesopfer. In der Nähe sei ein Mensch getötet worden, als eine ukrainische Drohne einen zivilen Lkw nahe der Siedlung Konstantinowka angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Auto seien in der Nähe der Ortschaft Tscherwonogorka zwei Zivilisten verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke habe ein Einwohner der Siedlung Orljanskoje Verletzungen erlitten.

    Darüber hinaus berichtet Balizki über eine Attacke auf einen Kiosk in der Stadt Wassiljewka. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Der Gouverneur teilt auf Telegram ein Video, auf dem zu sehen ist, wie das Geschäft lichterloh brennt.

  • 15:06 Uhr

    IAEA warnt vor geringen Dieselvorräten im AKW Saporoschje

    Die Stromversorgung des Kernkraftwerks Saporoschje ist nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) weiter sehr prekär. Das AKW sei nun seit mehr als einer Woche ohne Strom von außen und auf Notfall-Dieselgeneratoren angewiesen, teilt die Atombehörde auf der Plattform X mit. Vorübergehend habe der Dieselvorrat nur noch für zehn Tage gereicht, bevor gestern und vorgestern mehrere Dutzend Tonnen Diesel von außerhalb des Geländes geliefert worden seien, heißt es. IAEA-Chef Rafael Grossi wird mit den Worten zitiert:

    "Die aktuelle Situation verdeutlicht erneut, warum eine zuverlässige externe Stromversorgung und sichere Versorgungswege für die nukleare Sicherheit und Sicherung unerlässlich sind."

    Die IAEA arbeite daran, eine Zone für einen örtlich begrenzten Waffenstillstand zu etablieren, um Reparaturen an einer wichtigen Stromleitung zu ermöglichen, heißt es.

    Ohne die Wiederherstellung der externen Stromversorgung oder zusätzliche Lieferung von Diesel in naher Zukunft könnte dem AKW im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje innerhalb von etwa zehn Tagen ein vollständiger Stromausfall drohen.

    Das AKW Saporoschje ist mit sechs Reaktoren das größte Kernkraftwerk Europas. Seine Reaktoren sind zwar abgeschaltet, müssen aber weiterhin gekühlt werden.

  • 14:35 Uhr

    US-Außenministerium aktualisiert Reisehinweise für Ukraine: Gefahr von Unruhen

    Das US-Außenministerium rät US-Staatsbürgern weiterhin dringend davon ab, die Ukraine zu besuchen. Obwohl die Gefahrenstufe für die Ukraine infolge des Krieges die vierthöchste beibehält, hat das State Department seine Reiseempfehlungen aktualisiert. Die diplomatische Behörde in Washington sieht nun auch ein Risiko von Bürgerunruhen im osteuropäischen Land:

    "Es besteht eine politische, wirtschaftliche, religiöse und/oder ethnische Instabilität, die zu Gewalt, größeren Behinderungen und/oder Sicherheitsrisiken führen kann."

    Gleichzeitig bleibt die US-Botschaft in Kiew weiterhin in Betrieb. Für US-Beamte gelten jedoch Reisebeschränkungen innerhalb der Ukraine.

  • 14:08 Uhr

    Ohne russisches Gas: Europa kämpft um Versorgungssicherheit

    Europa startet mit vergleichsweise niedrigen Gasvorräten und wachsender Unsicherheit in den Winter. Nach dem weitgehenden Verzicht auf russische Energieträger verschärfen der Konflikt im Nahen Osten, die Lage an der Straße von Hormus und der globale Wettbewerb um Flüssiggas die Versorgungslage.

    RT-Korrespondent Georg Sadownitschij sprach darüber mit der früheren österreichischen Außenministerin und Leiterin des Gorki-Zentrums, Dr. Karin Kneissl. Sie warnte, Europa habe sich in neue Abhängigkeiten von den USA, dem Nahen Osten und China begeben und zugleich einen erheblichen Teil seiner früheren Liefersicherheit verloren.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:36 Uhr

    Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fjodorow wird Berater der italienischen Regierung

    Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow wird Italien bei Fragen der militärischen Innovationen beraten. Fjodorows Büro zufolge wird er weiter in Kiew bleiben und von dort aus arbeiten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat nach einem Treffen mit seinem Ex-Kollegen in Rom mitgeteilt, Fjodorow habe sein bereits zuvor unterbreitetes Angebot angenommen, ihn als Berater im Militärbereich zu unterstützen. Die beiden Politiker hätten sich vor allem über Drohnen, unbemannte Systeme und Luftverteidigung unterhalten.

    Fjodorow bedankte sich bei Crosetto auf der Plattform X. Er wolle Italien dabei unterstützen, "moderne Technologien der Kriegsführung zu übernehmen, seinen Verteidigungssektor zu stärken und sich an neue globale sicherheitspolitische Herausforderungen anzupassen". Die Ukraine verfüge über einzigartige Erfahrungen, die das Land mit seinen Verbündeten teilen wolle. Trotz des Beraterpostens stellte Fjodorow klar:

    "Gleichzeitig bleibt mein Hauptfokus unverändert: Ich setze meine Arbeit in der Ukraine an zentralen Projekten fort, die unsere Verteidigung stärken und dazu beitragen, internationale Ressourcen zu gewinnen."

    Fjodorow war im Juli nach gerade einmal sechs Monaten im Amt entlassen worden. In der Folge gingen tausende Menschen in der Ukraine auf die Straße und verlangten Fjodorows Wiedereinsetzung. Anfang August forderte Fjodorow dann Wahlen in der Ukraine, was das Verhältnis zu Wladimir Selenskij weiter eintrübte.

  • 13:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Drei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Chrapowschtschina im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sadki, Wakalowschtschina, Ulanowo und Kijaniza im selben Gebiet sowie Sosnowy Bor, Bereschnoje, Podsredneje, Tokarewka und Slisnewo im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 250 Armeeangehörige verloren. Zudem seien neun Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Studenok im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk, Sidorowo, Tatjanowka, Krymki und Bogoroditschnoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei Geschütze, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wassiljewskaja Pustosch, Krasny Molotschar, Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze verloren.

    Der Truppenverband Mitte seinerseits habe die Ortschaften Rubeschnoje und Nowoandrejewka in der DVR befreit. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Beloserskoje, Wessjoloje Pole, Sergejewka, Dobropolje, Nowogrigorowka, Solotoi Kolodes und Swjatogorowka in der DVR getroffen worden. Der Gegner habe bis zu 395 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnjanka, Nikolskoje, Obschtscheje, Rosowka, Wassilewskoje und Sorewka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 310 Kämpfer. Sechs Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Logistikzentren, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, acht Flamingo-Marschflugkörper und 715 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 222.352 Drohnen, 670 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.304 Geschütze und Mörser verloren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.