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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiewer Kräfte geraten bei Orechow unter Druck

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiewer Kräfte geraten bei Orechow unter DruckQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 13.10.2026 19:53 Uhr

    19:53 Uhr

    Moskau: Immer mehr Mitglieder ausländischer krimineller Organisationen kommen ins Konfliktgebiet in der Ukraine

    Russlands Innenminister Wladimir Kolokolzew hat bei einem Treffen in Islamabad mit seinem pakistanischen Amtskollegen Mohsin Raza Naqvi festgestellt, dass die internationale Kriminalität heute "in größerem Umfang, technologisch fortschrittlicher und vielfältiger agiert". Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

    Es sei eine zunehmende Verflechtung zwischen extremistischen Organisationen, terroristischen Gruppierungen und der organisierten Kriminalität zu beobachten, betonte der russische Minister. Darüber hinaus gebe es Versuche, diese Kräfte zur Destabilisierung einzelner Länder und ganzer Regionen einzusetzen.

    Im Zuge der militärischen Spezialoperation in der Ukraine sehen sich russische Truppen und Geheimdienste laut Kolokolzew immer wieder mit Nationalisten und Kämpfern krimineller Organisationen konfrontiert, die in großer Zahl aus dem Ausland ins Kampfgebiet kommen würden. Darunter seien auch Angehörige lateinamerikanischer Drogenkartelle.

    Ferner habe Russlands Innenminister darauf hingewiesen, dass die Waffen immer öfter aus Konfliktgebieten ausgeführt würden. So habe sich die Ukraine zu einem Akteur beim Schmuggel von Militärgütern entwickelt, die in die Hände von Kriminellen in beliebigen Ländern gelangen könnten.

  • 19:25 Uhr

    Verletzte bei Artilleriebeschuss durch ukrainisches Militär in Energodar

    Kiews Kräfte terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung in Energodar im Gebiet Saporoschje. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.

    Wie der Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt, führte das ukrainische Militär am Dienstagnachmittag (Ortszeit) vier Artillerieangriffe auf das Gelände in der Nähe des Sport- und Gesundheitskomplexes der nuklearen Anlage durch. 

    "Bei dem Beschuss wurden drei Zivilisten verletzt", schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Sie hätten Splitterwunden sowie Knochenbrüche erlitten.

    Des Weiteren teilt der Bürgermeister mit, dass ukrainische Kämpfer ihre massiven Drohnenangriffe auf die Wohnviertel in der Stadt fortsetzen würden. Nach vorläufigen Angaben sei mindestens ein Wohngebäude in Brand geraten.

  • 18:51 Uhr

    Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im russischen Gebiet Kursk ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:

    "Eine feindliche Drohne hat den Bezirk Belowski angegriffen. Im Dorf Kamyschnoje wurde ein 47-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein Minen- und Explosionstrauma sowie Splitterverletzungen an der rechten Schulter, am Brustkorb, an beiden Unterarmen, am Bauch und an den Beinen."

    Der Verletzte wurde erstversorgt und soll nach Kursk gebracht werden.

  • 18:32 Uhr

    Russische Armee greift Drohnenlager und Frachter an

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte am 13. Oktober ein Logistiklager in Mikulitschi im Gebiet Kiew sowie einen Frachter im Bug-Liman angegriffen. In dem Lager seien Kampfdrohnen aufbewahrt worden. Das Frachtschiff habe Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zum Hafen von Nikolajew transportiert.

  • 18:16 Uhr

    Johann Wadephul verspricht Kiew weiterhin Unterstützung

    Bundesaußenminister Johann Wadephul hat der Ukraine eine verlässliche Unterstützung zugesagt. Das Land brauche diese "dringender denn je", sagte Wadephul vor der Abreise zum Sicherheitsforum in Warschau.

    "Wir sind verlässliche Unterstützer der Ukraine und stärken unsere gemeinsame Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit in der NATO", so der Außenminister weiter, um zu schließen:

    "Europas Verteidigung beginnt mit der Ukraine – aber sie endet dort nicht. Auch wir sind im Fadenkreuz."

  • 18:01 Uhr

    Zustimmung der Deutschen zu EU-Beitritt der Ukraine sinkt seit 2022 deutlich

    Die Bürger in Deutschland gehen mit Blick auf die EU-Beitrittsambitionen der Ukraine auf Distanz. Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt des osteuropäischen Landes ist unter den Deutschen von ehemals 61 Prozent im März 2022 auf 41 Prozent im Juni 2026 gefallen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. In der Erhebung wird weiter festgestellt:

    "Während die Bürger in der Ukraine ihren nationalen Widerstand auch als Verteidigung der EU sehen und sich eine rasche Mitgliedschaft wünschen, bleibt in der Europäischen Union die Skepsis spürbar."

    In der aktuellen Umfrage sprechen sich 53 Prozent der in der EU Befragten dagegen aus, der Ukraine schon bald die volle Mitgliedschaft zu gewähren.

    Auch bei den kurzfristigen wirtschaftlichen Belastungen für Anpassungen im Rahmen des Beitrittsprozesses ist die öffentliche Meinung geteilt. Während zwei Drittel der Ukrainer ihre Bereitschaft erklären, höhere Kosten zu schultern, lehnen fast zwei Drittel der EU-Bürger dies ab.

    Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Osteuropa-Expertin Miriam Kosmehl von der Bertelsmann Stiftung mit den Worten:

    "Die prekäre Finanzlage der Ukraine ist eine Herausforderung für die gesamte EU, denn die Stabilität in unserem großen europäischen Nachbarland ist in unserem gemeinsamen Interesse."

    Allein für den Wiederaufbau werde der Finanzbedarf inzwischen auf über 500 Milliarden Euro geschätzt. Um diesen Bedarf zu decken, sei "ein umfassender Mix" aus einander ergänzenden und verstärkenden Instrumenten erforderlich. Dafür ist entscheidend, die Unterstützung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, so die Expertin.

    EU-Beitritt der Ukraine: Die Zustimmung sinkt – und Europa steht vor einer politischen Herausforderung. Unsere neue Umfrage zeigt: 53 % der EU-Bürger:innen sprechen sich gegen einen EU-Beitritt der Ukraine aus. In Deutschland ist die Zustimmung von 61 % (2022) auf 41 % im Juni 2026 gesunken. (bu)

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    — Bertelsmann Stiftung (@bertelsmannst.bsky.social) 13 октября 2026 г. в 10:38
  • 17:28 Uhr

    US-Medien: Trump "tierisch angepisst" - wegen Selenskijs Angriffen auf Russlands Diesel-Raffinerien

    Donald Trump soll bereits Selenskijs Ankündigung, russische Erdölraffinerien anzugreifen, sehr missfallen haben – verspricht er sich davon doch Entlastung auf dem US-Treibstoffmarkt. Obwohl Kiew die Angriffe seit Freitag ausgesetzt hat, ließ Trump die Weitergabe von US-Aufklärungsdaten an die Ukraine eine Nacht lang stoppen.

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  • 17:17 Uhr

    Bulgarien bittet EU und NATO nach Drohnenangriffen um Hilfe

    Eine Woche nach Drohnenangriffen auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die EU und die NATO um technische Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Nach Angaben von Regierungschef Rumen Radew ist bislang unklar, ob es sich um die Drohnen aus Russland oder aus der Ukraine gehandelt hat.

    Beide angegriffenen Schiffe waren beschädigt worden, eines davon – die "Alfa Watan" – sank innerhalb von etwa drei Minuten. An Bord des unter der Flagge von Togo fahrenden Schiffs waren zwölf Mann Besatzung, die noch immer vermisst werden.

    Das zweite Schiff, die "Able", war unter der Flagge von Palau mit Getreide nach Istanbul in der Türkei unterwegs, als es nach einem Drohnenangriff in Brand geriet. Die 18-köpfige Crew wurde gerettet. Auf dem Schiff wurden ersten Ermittlungen zufolge keine Drohnen-Reste entdeckt. Medienberichten zufolge hat die "Able" Bulgariens Gewässer inzwischen wieder verlassen.

  • 17:01 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte geraten bei Orechow zunehmend unter Druck

    An der Front bei Orechsow im Gebiet Saporoschje verschlechtert sich die operativ-taktische Lage für das ukrainische Militär täglich. Dies teilte der russische Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Agentur TASS mit.

    Russische Soldaten haben laut Marotschko in dem Frontabschnitt nordwestlich von Orechow die Kontrollzone ausgeweitet, die Schwachstellen beseitigt und dem Gegner Vorteile entzogen.

  • 16:42 Uhr

    Frankreich: Präsidentschaftskandidat spricht sich für Abschaltung von Starlink in der Ukraine aus

    Florian Philippot, Kandidat bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027, hat die Idee unterstützt, der Ukraine den Zugang zum Satelliteninternet Starlink zu sperren. Auf X schrieb Philippot:

    "Wenn Selenskij seinen Wahnsinn gegen russische Raffinerien fortsetzt und neue Wahlen in der Ukraine ablehnt, wird man das natürlich tun müssen!"

    Zuvor hatte das europäische Medium Politico berichtet, US-Präsident Donald Trump könne der Ukraine amerikanische Aufklärungsdaten entziehen oder Druck auf den Unternehmer Elon Musk ausüben, Starlink abzuschalten. Die ukrainische Armee stützt sich in erheblichem Maße auf den Dienst.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.