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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bereitet massive Angriffe auf Energieobjekte in Ukraine vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bereitet massive Angriffe auf Energieobjekte in Ukraine vorQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 30.08.2026 10:10 Uhr

    10:10 Uhr

    Russland bereitet massive Angriffe auf Energieobjekte in Ukraine vor

    Das russische Verteidigungsministerium hat am Sonntag über weitere kombinierte Angriffe auf ukrainische Rüstungsunternehmen berichtet. Wie die Behörde auf Telegram schrieb, sei in Kiew ein Rüstungsunternehmen getroffen worden, dessen Lager zum Aufbewahren von Sprengstoffen genutzt worden sei. Der Gegner habe diese Sprengstoffe bei der Produktion von Drohnen und Munition verwendet.

    Außerdem teilte das Ministerium in Moskau mit, dass das russische Militär damit begonnen habe, massive Angriffe auf ukrainische Energieobjekte vorzubereiten. Die Militärbehörde bezeichnete diese Maßnahme als Reaktion auf die andauernden ukrainischen Attacken auf zivile Infrastrukturobjekte und Energieanlagen in Russland.

  • 09:35 Uhr

    Einwohnerin des südrussischen Gebiets Rostow bei Drohnenattacke aus Ukraine verletzt

    Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht auch eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Rostow im Süden des Landes abgeschlagen. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram schreibt, seien über den Bezirken Tarassowski und Millerowo sowie der Bucht von Taganrog rund 15 unbemannte Luftfahrzeuge unschädlich gemacht worden. Berichte über Sachschäden liegen nicht vor.

    Sljussar meldet aber eine Verletzte. Bei dem Opfer handele es sich um eine Einwohnerin des Bezirks Millerowo. Sie sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.

  • 09:03 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Brand in Ölraffinerie

    In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Leningrad im Nordwesten Russlands massiv mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Alexander Drosdenko gibt in seinen sozialen Medien bekannt, dass die russische Luftabwehr 62 ukrainische Drohnen abgeschossen habe.

    Der Politiker meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Brand einer Ölraffinerie. Demnach seien Drohnenteile auf das Gelände der Energieanlage in der Stadt Kirischi abgestürzt. Weitere Einzelheiten teilt Drosdenko nicht mit.

  • 08:37 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 494 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 494 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Leningrad, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Kursk, Twer, Smolensk, Orjol, Pskow, Tula, Nowgorod und Rostow, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:00 Uhr

    DVR meldet 27 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 27 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 27 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 29. August bis 0 Uhr am 30. August (Ortszeit) wurde ein Zivilist verletzt. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, sechs zivile Infrastrukturobjekte und ein Löschfahrzeug beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk elf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und ein Minibus.

  • 07:31 Uhr

    Finnlands Präsident Stubb: Wirtschaftsdruck auf Russland beendet Ukraine-Krieg nicht

    Der finnische Präsident Alexander Stubb rechnet nicht damit, dass Russland wegen wirtschaftlicher Probleme die Kampfhandlungen in der Ukraine beenden wird. Die Bild-Zeitung zitiert den Politiker mit den Worten:

    "Man sollte niemals die Fähigkeit der Russen unterschätzen, wirtschaftlich schwierige Zeiten durchzustehen."

    Um das zu verstehen, müsse man nur einen Blick zurück in die Sowjetzeit werfen, so Stubb. Den Ukraine-Krieg würde weder der Kurs des Rubels beenden noch ein Sturm auf Banken, die Inflation oder das Zinsniveau.

    "Druck ist da, aber man muss verstehen, dass ein Land, das sich im Krieg befindet, viel mehr aushalten kann als ein Land, das sich nicht im Krieg befindet."

    Außerdem geht der Staatschef des nordischen EU-Landes nicht davon aus, dass Russland die NATO attackieren wird. Er glaube nicht, dass Russland jemals das mächtigste Militärbündnis der Welt angreifen wollen würde, so Stubb im Gespräch mit der Bild. Die Abschreckung der NATO sei stärker "als die jeder anderen Militärmacht irgendwo auf der Welt". Sie beruhe auf Raketen, konventionellen Streitkräften und auf Atomwaffen. Für keine Macht der Welt ergebe es Sinn, die Entschlossenheit dieses Bündnisses auf die Probe zu stellen. Russland wolle aber Angst säen.

  • 29.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:46 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Sanitäterinnen durch ukrainische Drohne verletzt

    Ukrainische Truppen haben einen Krankenwagen im Gebiet Belgorod angegriffen, erklärt der regionale Krisenstab. Demnach wurde mit dem Wagen eine Frau transportiert, die vor Kurzem bei einem Drohnenangriff verletzt worden war. Im Ergebnis erlitten zwei Sanitäterinnen Verletzungen, eine von ihnen wurde schwer verwundet.

  • 20:19 Uhr

    Flugabwehr zerstört 85 ukrainische Drohnen

    Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 85 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die unbemannten Flugzeuge zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sieben Gebieten des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:00 Uhr

    Tillschneider: Gute Beziehungen zu Russland liegen im deutschen Interesse

    Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen deutlich vorn. Gleichzeitig verschärfen deutsche Medien ihre Kritik an der Partei und rücken insbesondere deren Russlandpolitik in den Fokus. In einem neuen Spiegel-Podcast wird vor einem wachsenden russischen Einfluss gewarnt.

    AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider weist diese Vorwürfe im Beitrag zurück und betont, seine Partei vertrete deutsche Interessen und halte eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland für notwendig.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.