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Liveticker Ukraine-Krieg – Nowak: Kiew greift weiter Raffinerien an und will keine Energiewaffenruhe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nowak: Kiew greift weiter Raffinerien an und will keine Energiewaffenruhe© Urheberrechtlich geschützt
  • 14.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Drohnen zerstören Kampfgerät ukrainischer Truppen an gesamter Front (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, wurden bei ihren Angriffen entlang der Front folgende Ziele zerstört:

    • gepanzerte Fahrzeuge
    • sonstige Fahrzeuge
    • Selbstfahrlafetten
    • bodengestützte Roboterkomplexe
    • unbemannte Fluggeräte
    • Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • Munitionslager.    
  • 21:44 Uhr

    Weitere Todesopfer und Verletzte in russischen Regionen durch Angriffe aus der Ukraine

    Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung in Russland fort. Bei einem Angriff einer Kamikaze-Drohne auf das russische Grenzgebiet Brjansk kam am Mittwochnachmittag (Ortszeit) nach Behördenangaben eine 58-jährige Einwohnerin ums Leben.

    "Ich spreche den Angehörigen und Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt der Gouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform Max. "Der Familie werden alle erforderliche Unterstützung und Hilfe zuteil."

    Im Dorf Tscherwonaja Poljana im Gebiet Cherson hat eine ukrainische Drohne einen Sprengkörper auf ein Eigenheim abgeworfen. Wie der Menschenrechtsbeauftragte Sergei Georgijew bekanntgibt, erlitten dabei eine Frau und ihr elfjähriges Kind Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.

    Georgijew behält nach eigenen Angaben die Hilfeleistung für die Betroffenen ukrainischer Angriffe weiterhin im Blick. Alle Vorfälle würden ihm zufolge dokumentiert, damit die Verantwortlichen bestraft werden könnten.

  • 21:37 Uhr

    Wadephul: USA unterstützen weiterhin die Ukraine

    Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat auf Vorwürfe des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gegen die USA reagiert. Er sehe keine "substanzielle Verringerung der US-amerikanischen Unterstützung", sagte Wadephul bei einer Pressekonferenz mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa.

    "Ich gehe fest davon aus, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Ukraine weiter unterstützen, wie sie es bisher getan haben", so der deutsche Außenminister weiter.

    Selenskij hatte zuvor beklagt, Kiew sei nicht rechtzeitig vor den Attacken aus Russland gewarnt worden. Nach ukrainischen Angaben sei auch der Betrieb des US-Satelliten-Kommunikationssystems Starlink stark eingeschränkt worden. Dies habe zum Scheitern ukrainischer Angriffe geführt.

  • 21:19 Uhr

    TASS: Ukrainische Soldaten müssen an der Front bei Rubzy Himmelfahrtskommandos ausführen

    Die ukrainischen Armeeangehörigen, die an der Frontlinie bei Rubzy in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz sind, befinden sich in einer schwierigen Lage. Davon zeugen abgefangene Funksprüche. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

    Die hohen Verluste unter den ukrainischen Soldaten an diesem Frontabschnitt seien auf irreführende Erfolgsmeldungen sowie auf Himmelfahrtskommandos zurückzuführen, gab die Quelle der Agentur an. Ukrainische Kommandeure würden beispielsweise den Soldaten befehlen, Flaggen in den Ortschaften zu hissen, die unter russischer Kontrolle stünden.

    "Wegen der Gleichgültigkeit der Militärführung kommen Angehörige der ukrainischen Streitkräfte an der Frontlinie massenhaft ums Leben, verlassen eigenmächtig ihre Einheit oder ergeben sich", berichtete die Quelle weiter.

  • 20:49 Uhr

    Russisches Militär greift weitere Logistikzentren und Seeschiffe der Ukraine an

    Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben am Mittwoch tagsüber Drohnenangriffe auf Logistikzentren und Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

    Laut der Behörde in Moskau wurden dabei folgende Ziele getroffen:

    • Transport- und Logistikzentrum "Epizentr" in der Stadt Chmelnizki in der Westukraine.
    • Trockenfrachter mit militärischen und Dual-Use-Gütern an Bord auf dem Weg nach Odessa.
  • 20:17 Uhr

    Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Erdbunker an der Front bei Dobropolje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie ein gegnerisches Erdbunker-System bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) außer Gefecht.

  • 19:37 Uhr

    Vizeministerpräsident Nowak: Russland verstärkt Schutz der Raffinerien

    Mehrere russische Raffinerien haben nach Reparaturen ihre Arbeit wieder aufgenommen, Russland verstärkt aber weiter ihren Schutz. Dies erklärte Vizeministerpräsident Alexander Nowak am Rande der Russischen Energiewoche vor Journalisten. Er sagte:

    "Hoffen wir, dass sich die Lage weiter verbessert. Natürlich hängt vieles von der weiteren Entwicklung bei den Angriffen auf die Energieinfrastruktur ab, auch wenn unsere Werke geschützt werden – wir verstärken diesen Schutz. Und in diesem Sinne ist das einer der Ansätze zur Verbesserung der Lage."

    Nowak betonte zudem, dass sich die Lage auf dem Treibstoffmarkt zuletzt normalisiert habe. Sie sei heute deutlich besser als vor einem Monat und vor zwei Wochen.

  • 18:59 Uhr

    TASS: Zwangsrekrutierter Ukrainer tötet Kameraden, die russische Soldaten folterten

    Ukrainische Kämpfer hielten in der Ortschaft Momotowo im Gebiet Charkow russische Kriegsgefangene fest und unterzogen sie Verhören sowie Folterungen. Ein zwangsrekrutierter Ukrainer, der nicht als Kanonenfutter bei Woltschansk eingesetzt werden wollte, tötete fünf Kameraden und flüchtete. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

    Große Verbände der ukrainischen Armee sind aktuell bei Woltschansk im Raum Charkow eingekesselt. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird der Belagerungsring immer enger gezogen.

  • 18:25 Uhr

    Marine Le Pen: EU-Sanktionen gegen Russland sind nicht besonders klug

    Die Präsidentschaftskandidatin der französischen Oppositionspartei Rassemblement National (RN) für die Wahl 2027, Marine Le Pen, erklärt, sie würde die Finanzhilfen für die Ukraine innerhalb von sechs Monaten nach ihrem Amtseintritt einstellen, da Frankreich sich diese nicht mehr leisten könne.

    Im Interview mit der Financial Times meinte sie, ehrlich gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wäre es, "ihm zu sagen – ihn regelrecht zu warnen –, dass wir einfach nichts mehr tun können und nichts mehr leisten können".

    Ferner gab Le Pen an, einen EU-Beitritt der Ukraine entschieden abzulehnen und den Russland-Sanktionen gegenüber skeptisch zu sein.

    Die Politikerin führte aus:

    "Wir als EU haben einen Energiekrieg gegen Russland geführt, obwohl wir selbst über keine Energie verfügen. Das ist nicht besonders klug."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.