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Liveticker Ukraine-Krieg – SWR: Europa und Kiew planen Cyberangriffe auf russische Wahlinfrastruktur

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – SWR: Europa und Kiew planen Cyberangriffe auf russische WahlinfrastrukturQuelle: Sputnik
  • 31.08.2026 13:30 Uhr

    13:30 Uhr

    Medien: EU setzt 1.600 Einzelpersonen und Firmen auf neue Sanktionsliste 

    Das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland soll bis zum Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs im Oktober finalisiert werden. Dies teilte Politico unter Berufung auf Diplomaten mit. Brüssel plane, rund 1.600 Einzelpersonen und Unternehmen ins Visier zu nehmen. Der Entwurf einer Sanktionsliste werde derzeit von den EU-Hauptstädten geprüft, so einer der Diplomaten.

    Die bevorstehende Sanktionsliste, "eine der umfangreichsten" seit Kriegsbeginn in der Ukraine, soll Moskau zeigen, dass "Europa sich von eskalierenden hybriden Bedrohungen nicht einschüchtern lässt".

  • 12:49 Uhr

    SWR: Europa und Kiew planen Cyberangriffe auf russische Wahlinfrastruktur

    Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) plane Europa, die Situation in Russland im Vorfeld der Wahlen zu destabilisieren, die im September stattfinden werden. 

    Am Rande des Gipfeltreffens der Koalition der Willigen am 13. Juli in Paris hätten die Europäer das Kiewer Regime dazu bewegt, seine "Sabotage- und Terroranschläge sowie Angriffe auf Objekte sowohl in den befreiten russischen Gebieten als auch tief im Hinterland Russlands" zu intensivieren. Ziel sei es, die russische Bevölkerung in Panik zu versetzen und "die Ressourcen der Staatsorgane sowie Strafverfolgungsbehörden von ihren Kernaufgaben abzulenken". Weiter warnt der SWR:

    "Während der zur Routine gewordenen Besuche von Vertretern der europäischen Geheimdienste in der Ukraine werden Pläne für Cyberangriffe auf die Wahlinfrastruktur erörtert."

    All diese Pläne würden darauf abzielen, den Wahlprozess zu verhindern und die Wahlergebnisse zu diskreditieren, so der SWR.

  • 12:15 Uhr

    Vier Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Swerdlowsk

    Infolge der Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Swerdlowsk seien vier Menschen verletzt worden, wie Gouverneur Denis Pasler unter Berufung auf das regionale Gesundheitsministerium mitteilt. Zwei Personen hätten Splitterverletzungen durch Glassplitter erlitten, zwei weitere eine leichte Rauchvergiftung.

    Bei den Attacken seien drei Wohnhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur. Alle evakuierten Bewohner seien in vorübergehenden Unterkünften untergebracht worden.

  • 11:29 Uhr

    Rosatom und Verteidigungsministerium arbeiten an Waffenruhe im Raum des AKW Saporoschje

    Der russische Staatskonzern Rosatom geht davon aus, dass diese Woche ein Waffenstillstand für die Reparatur der Ferrosplawnaja-Stromleitung erreicht werde, die für die externe Stromversorgung des AKW Saporoschje unerlässlich sei, sagte Rosatom-Chef Alexei Lichatschow.

    "Wir arbeiten aktiv mit dem Verteidigungsministerium, der russischen Nationalgarde und dem Außenministerium zusammen, um schnellstmöglich einen für die Reparatur der Ferrosplawnaja-Leitung notwendigen vorübergehenden Waffenstillstand zu erreichen."

    Die Ferrosplawnaja-Stromleitung sei am 20. August aufgrund von Schäden abgeschaltet worden, erinnerte Lichatschow. Seit elf Tagen sei das AKW ohne externe Stromversorgung und werde ausschließlich mit Strom aus eigenen Dieselgeneratoren versorgt.

  • 10:44 Uhr

    Miroschnik: Ukrainisches Militär eliminiert ausländische Söldner

    Ukrainische Soldaten töteten ausländische Söldner, um Vorwürfe der Anwerbung von ausländischen Kämpfern zu vermeiden. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti. Seinen Angaben zufolge würden nur wenige Söldner vom russischen Militär gefangen genommen.

    "Auf ukrainischer Seite gibt es die Praxis, Söldner zu töten, um ihre Gefangennahme zu verhindern, da der Vorwurf des Söldnereinsatzes bis vor Kurzem ein umstrittenes Thema war, das gegenüber der Ukraine verurteilt wurde."

    Miroschnik fügte hinzu, dass getötete Söldner oft entstellt auf dem Schlachtfeld zurückgelassen würden, was ihre Identifizierung erschwere.

  • 10:07 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Tote und 22 Verletzte

    Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe drei Personen ums Leben gekommen, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher. 

    Weitere 22 Zivilisten, darunter zehn Minderjährige, erlitten Verletzungen. Ein Minderjähriger und fünf Erwachsene seien in ernstem Zustand, präzisierte der Politiker.

    Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region sechsmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 147 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

  • 09:30 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 150 Drohnen abgefangen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 75 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Sechsmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet zwei Verletzte. 

    Bei den Attacken seien zudem ein Wohngebäude und zwei Autos beschädigt worden.

  • 08:53 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 239 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:08 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.600 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.600 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.610 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen fast 6.000 ukrainische Drohnen, drei unbemannte Boote, drei Panzer, 47 Feldartilleriegeschütze, 40 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

  • 07:28 Uhr

    Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem neuen Gefangenenaustausch

    Russland und die Ukraine arbeiteten derzeit an einem nächsten großen Gefangenenaustausch. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, gegenüber Iswestija.

    "Wir arbeiten momentan an den Details des nächsten großen Austauschs. Ich werde diese Arbeit fortsetzen, bis alle Kriegsgefangenen und Zivilisten, die vom Kiewer Regime festgehalten werden, in ihre Heimat zurückgekehrt sind."

    Sie betonte, dass Russland in ständigem Kontakt mit der ukrainischen Seite stehe – die Listen der Kriegsgefangenen würden geklärt, die Mechanismen für die einzelnen Austausche entwickelt, die Suche nach Vermissten dauere an.

    Lantratowa zufolge würden in vielen Punkten schnell Einigungen erzielt, die Ukraine stelle jedoch weiterhin Forderungen, die für Russland inakzeptabel seien.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.