Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert binnen einer Woche über 9.600 Soldaten und Söldner

31.08.2026 08:53 Uhr
08:53 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 239 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
08:08 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.600 Kämpfer

Blick auf Gräber ukrainischer Soldaten auf dem Lytschakowski-Friedhof in LwowMichael Sorrow/Anadolu via Getty Images Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.600 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.610 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen fast 6.000 ukrainische Drohnen, drei unbemannte Boote, drei Panzer, 47 Feldartilleriegeschütze, 40 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.
07:28 Uhr
Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem neuen Gefangenenaustausch
Russland und die Ukraine arbeiteten derzeit an einem nächsten großen Gefangenenaustausch. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, gegenüber Iswestija.
"Wir arbeiten momentan an den Details des nächsten großen Austauschs. Ich werde diese Arbeit fortsetzen, bis alle Kriegsgefangenen und Zivilisten, die vom Kiewer Regime festgehalten werden, in ihre Heimat zurückgekehrt sind."
Sie betonte, dass Russland in ständigem Kontakt mit der ukrainischen Seite stehe – die Listen der Kriegsgefangenen würden geklärt, die Mechanismen für die einzelnen Austausche entwickelt, die Suche nach Vermissten dauere an.
Lantratowa zufolge würden in vielen Punkten schnell Einigungen erzielt, die Ukraine stelle jedoch weiterhin Forderungen, die für Russland inakzeptabel seien.
30.08.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 50 ukrainische Drohnen
Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 54 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die unbemannten Flugzeuge zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sieben Regionen des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20:31 Uhr
Raketenangriff auf Belgorod: Jugendliche unter Toten und Verletzten

SymbolbildWladimir Gerdo / TASS Bei dem ukrainischen Raketenangriff auf das Gebiet Belgorod sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew teilt in den sozialen Medien Folgendes mit:
"Ein Mann und ein 16-jähriger Jugendlicher sind auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs der Stadt ums Leben gekommen."
Außerdem wurden Schuwajew zufolge 13 Menschen verwundet, darunter sieben Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren. Einige Betroffene erlitten schwere Verletzungen.
Es wurden Brände an sieben Speichern in Belgorod verzeichnet. In einem davon stürzte das Dach ein, fügt Schuwajew hinzu.
19:53 Uhr
Peskow: Dreier-Treffen der Präsidenten nur für Abschluss des Friedens
Ein Treffen der Präsidenten Wladimir Putin, Donald Trump und Wladimir Selenskij wäre nur möglich, um Vereinbarungen zu finalisieren. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Er sagte:
"Natürlich ist es völlig sinnlos, dass sich die Präsidenten treffen, um all das zu besprechen. Sie können sich nur treffen, um Vereinbarungen abzuschließen."
Bei einem Abkommen könne es sich aber nicht um eine "primitive Vereinbarung" handeln. Der Prozess sei komplex und von vielen Einzelheiten geprägt, betonte Peskow und fügte hinzu, dass Moskau für Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei offen bleibe. Die ukrainische Seite möchte sich hingegen nicht auf eine wirkliche Beilegung einlassen.
Mehr zum Thema – Bericht: CIA-Chef brachte Trump-Putin-Selenskij-Gipfel bei Moskau-Besuch ins Spiel
18:32 Uhr
Ukrainische Truppen greifen Anlagen des Online-Händlers Ozon in Belgorod an
Anlagen des Online-Händlers Ozon in Belgorod sind unter ukrainischen Beschuss geraten. Laut einer Pressemitteilung wurden das Güterverteilungszentrum und der Lieferhub getroffen. Mitarbeiter wurden evakuiert. Nach vorläufigen Angaben gab es mehrere Verletzte. An den angegriffenen Anlagen brach ein Brand aus, der mittlerweile eingedämmt wurde.
18:11 Uhr
Russische Armee trifft Logistikzentrum im Gebiet Kiew

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages weitere Angriffe gegen Rüstungs- und Logistikbetriebe in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Demnach wurde das Transport- und Logistikzentrum "Pirogowo" im Gebiet Kiew mit Kampfdrohnen getroffen. Das Zentrum diente der Lagerung und Verteilung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck, darunter Komponenten für unbemannte Flugzeuge größerer und mittlerer Reichweite.
17:29 Uhr
Ukraine nimmt Belgorod unter Beschuss – mehrere Verletzte
Ukrainische Truppen haben erneut Belgorod angegriffen. Laut dem kommissarischen Gouverneur Alexander Schuwajew gibt es nach vorläufigen Angaben Verletzte.
Außerdem wurden die Behörden nach dem Beschuss über mehrere Brände informiert. Die Rettungsdienste sind im Einsatz.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


