
Drei getötete Kinder, vier Erwachsene: Ukraine greift erneut Urlauber an

Nach derzeitigem Stand sieben Tote, darunter drei Kinder, und nicht weniger als 40 Verletzte – dies ist die blutige Bilanz des jüngsten ukrainischen Kriegsverbrechens. 21 der Verwundeten, darunter auch mehrere Kinder, mussten hospitalisiert werden, einige schweben noch in Lebensgefahr.
Gezielt griffen ukrainische Drohnenführer am Montagmorgen Strandurlauber in dem russischen Schwarzmeerort Archipo-Ossipowka nahe der Stadt Gelendschik an. Ziel der Attacke war offensichtlich explizit der Strand selbst, militärische Anlagen gibt es nach Behördenangaben in der Nähe nicht.

Der Gouverneur der betroffenen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, qualifizierte den Angriff als Terrorakt. In seinem Kanal auf der Plattform "Max" schrieb Kondratjew:
"Was heute geschehen ist, ist ein gezielter Angriff des Kiewer Regimes auf die Zivilbevölkerung, die keinerlei Verbindung zur militärischen Infrastruktur hat. Dieser zynische und unmenschliche Terrorakt gegen Kinder lässt sich durch nichts rechtfertigen."
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete in einem Kommentar gegenüber RIA Nowosti die NATO-Staaten als Förderer des Terrorismus. Sie erinnerte daran, dass das Militärbündnis und die EU vor nicht allzu langer Zeit "Nulltoleranz gegenüber Gewalt" bekundet hätten. Nun seien sie selbst Teil internationaler terroristischer Aktivitäten geworden, stellte die Diplomatin fest.
Derweil bringen Menschen zum Andenken an die Getöteten Blumen und Kinderspielzeug zu spontan organisierten Mahnmalen in Archipo-Ossipowka, Gelendschik und der Hauptstadt der Region, Krasnodar.
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